Wen wundert das wirklich?

Herr Dietz beklagt zu Recht die gegenwärtige diffuse Stimmungslage im Land. Allerdings klärt sich das Bild schlagartig, wenn man Merkels Politikstil im Lichte des dialektischen Materialismus (Diamat) von Marx und Engels betrachtet:
„Der dialektische Materialismus bedient sich der Dialektik Hegels, des geistigen Lehrers von Karl Marx. Hegel geht davon aus, dass die Realität aus (dialektischen) Widersprüchen besteht, welche zwangsläufig ihre eigene Veränderung sowie die Zukunft erzeugen und bestimmen. Nach dieser Theorie gerät der Geist mit sich selbst in Widerspruch und generiert so das Werden der objektiven Wirklichkeit. Marx dreht nun die hegelsche Dialektik um (stellt sie „vom Kopf auf die Füße“) und postuliert, dass sich die Welt, die objektive Wirklichkeit, aus ihrer materiellen Existenz und deren Entwicklung erklären lässt und nicht als Verwirklichung einer göttlichen absoluten Idee oder des menschlichen Denkens, wie im Idealismus angenommen. An die Stelle des göttlichen Absoluten bei Hegel tritt bei Marx das materiell-ökonomische Absolute des Produktionsprozesses bzw. der Arbeit als die alles begründende Wirklichkeit.“
(Quelle: Wikipedia)
Daraus ergibt sich als praktische Konsequenz:
„Im Selbstverständnis der SED galt die Partei als Vollstrecker der gesellschaftlichen Gesetze. Das verband sich mit der Auffassung, daß ihr eine größere Erkenntnis- und Entscheidungskompetenz zufällt als allen anderen. Daraus erwuchs Voluntarismus in den Entscheidungen der Parteiführungen, das bestimmte ihren Führungsstil, ihren Anspruch unfehlbar zu sein, das politische System, die Wirtschaft und die Kultur letztlich allein zu leiten und zu organisieren.“
(Bericht v. Egon Krenz u.a., 1999)
Dazu ergänzend: Das Fach ML (Marxismus-Leninismus) war auch bei Angela Merkels Physikstudium Pflicht und prüfungsrelevant. Es darf also davon ausgegangen werden, dass sie dessen Prinzipien sehr genau kennt.
Jetzt darf jeder eins und eins zusammenzählen…

http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/georg-diez-ueber-angela-merkel-und-das-tv-duell-a-920774.html

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Über artusdanielhoerfeld

Als Schriftsteller kann ich auf die Erfahrungen von zwei Berufen (Zahntechniker, Pharmareferent), zwei langjährigen beruflichen Tätigkeitsbereichen (Autovermieter, Handelsvertreter), einer Selbständigkeit mit Einzelhandelsgeschäft und drei Ehen zurückgreifen. Heute ist mir nichts Menschliches mehr fremd, was in mir die Frage aufgeworfen hat, aus welchem Grunde die Menschen im Privaten, Beruflichen und Politischen häufig nur schwer oder gar nicht miteinander auskommen. Mein Buch "Die Steinzeitfrau - Damals und Heute" ist der Versuch einer Antwort, die radikal mit überlieferten Konventionen bricht, eine noch nie dagewesene Perspektive auf unsere Welt eröffnet und vom Leser einige Nehmerqualitäten verlangt. Das zweite Buch "SchmerzDame - Lektüre des strengen Herrn" erzählt nicht nur meine erotischen Erinnerungen, sondern schildert auch Begebenheiten, die sensible Gemüter schockieren können. Wer Sexualität allein mit Romantik und Zärtlichkeit verbindet, sollte sich überlegen, ob er wirklich in die Welt der extremen Perversion eintauchen will, denn die Bilder in seinem Kopf wird er nie wieder los.
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